Der Appmarkt: Rückblick 2016 und Ausblick 2017

Der Appmarkt: Rückblick 2016 und Ausblick 2017

Der jährliche Rückblick des App-Analytics-Anbieters App Annie auf das Jahr 2016 in den großen App-Stores bestätigt einige Tendenzen und korrigiert andere Annahmen. Der Markt boomt nach wie vor und erhält durch die größeren Vernetzung der Apps untereinander eine neue Qualität. Er bleibt deshalb wichtig für Medienanbieter – ob sie hier Produkte anbieten oder darüber die Vermarktung anderer Inhalte steuern. Wie im Artikel vom letzten Jahr gelten die drei zentralen Fragen: Könnten meine Angebote durch besser gemachte Apps ersetzt werden? Wie kann ich den Appmarkt  zur Vermarktung und Kundengewinnung nutzen? Welche neuen Geschäftsmodelle ergeben sich für mich als Anbieter? Wer nicht mehr bis zu unseren Seminaren zur App-Entwicklung und zu digitalen Geschäftsmodellen im Frühling warten will, für den folgt hier schon einmal ein Vorgeschmack:

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Wie Fachverlage von Single Source Publishing profitieren

Informationen werden heute in vielen Formaten und an vielen Orten gelesen. Hybrides Publizieren verhilft Fachverlagen diese Anforderung zu meistern.

Fachverlage erleben den Umbruch in der Verlagswelt stärker als viele andere Verlage. Grund dafür ist die fortschreitende Digitalisierung von Information und Distributionswegen. Sie betreffen die Kernkompetenzen der Fachverlage, nämlich Informationen aktuell, schnell und überall dort bereitzustellen, wo sie gebraucht werden. Weil Fachverlage sich intensiv mit den Umbrüchen auseinandersetzen, können sie als erste vom aktuellen Wandel profitieren, erklärt Single Source Publishing Experte und Co-Founder von Booktype Micz Flor in unserem Gastbeitrag.

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Fake News, Trump und die digitale Kundenanalyse – Teil 2

Fake News, Trump und die digitale Kundenanalyse – Teil 2

Wie im letzten Artikel dargelegt, stellen die Flut an Fake News und deren Gebrauch im Wahlkampf unsere Gesellschaft vor eine Probe. In diesem Beitrag geht es um die Herausforderungen digitaler Kundenanalyse und deren Missbrauch. Im Magazin hatten Mikael Kroge und Hannes Grassegger nach Trumps Erfolg einen Artikel über Michael Kosinski und Cambridge Analytics veröffentlicht, in dem sie auf deren wissenschaftliche Erkenntnisse (Kosinski) und zweifelhafte Praktiken im Wahlkampf (CA) hinwiesen. Dem folgten eine Reihe ausgewogener Kommentare wie dem von Patrick Beuth in der Zeit und nach dem shitstorm dann auch Beschwichtigungen von CA durch z.B. Interviews in wired. Worum geht es?

  • Können Zielgruppen durch eine Analyse ihres Verhaltens in den sozialen Netzwerken besser seziert werden als durch herkömmliche Methoden?
  • Können diese Zielgruppen aufgrund dieser Analysen derart manipuliert werden, dass sie falsche Entscheidungen treffen, wie z.B. in Wahlen?
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Fake News, Trump und die digitale Kundenanalyse – Teil 1

Fake News, Trump und die digitale Kundenanalyse – Teil 1

Der Brexit und die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten haben die Diskussion um Fake News, ethische Prinzipien und die Rolle der sozialen Netzwerke und Big Data entfacht. „Post-truth“ ist vom Oxford English Dictionary in den USA wie in UK zum Wort des Jahres gekürt worden und die Firma Cambridge Analytics hat mit ihrer Form der Kundenanalyse wie kaum eine andere für viel Zündstoff gesorgt. Die Sorge geht um, dass uns auch in Deutschland in diesem Wahljahr eine Schlammschlacht bevorsteht wie nie zuvor. Die Parteien versuchen sich zu wappnen, aber natürlich ist die Strategie dafür angesichts einer für alle neuen Situation alles andere als ausgereift. Dabei geht es um zwei unterschiedliche Themen, die man nicht allzu schnell vermischen darf:

  1. Wo zieht man die Grenze zwischen bewussten Falschmeldungen zur Irreführung und fehlerhaften Informationen aufgrund der menschlichen Unzulänglichkeit? Und was bedeutet das für die Medien?
  2. Welche Rolle spielen dabei die digitale Kundenanalyse und Big Data, hier vor allem bezogen auf die sozialen Netzwerke?

Diese Themen werden uns in diesem Jahr hier beschäftigen. Zum Einstieg heute unsere Betrachtungen zu Fake News und die Konsequenzen für die Medien:

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Digital Publishing Trends 2016, Teil 2

Digital Publishing Trends 2016, Teil 2

Der digitale Markt dreht sich jedes Jahr eine weitere Runde. Und Themen, die 2015 noch fest gesetzt waren, sind kaum noch von Bedeutung, dafür haben sich andere Herausforderungen in den Vordergrund gedrängt. Auch im zweiten Teil unserer Trendschau wollen wir Ihnen die aus unserer Sicht zentralen Entwicklungen im mobilen Publizieren für 2016 zusammenfassen und kommentieren:

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Digital Publishing Trends 2016

Digital Publishing Trends 2016

Zur jeder Buchmesse gehört die Trend-Schau. Und natürlich spielen die Bücher die Hauptrolle – aber die Zukunft verlangt nach einem Blick auf die digitale Welt. Wie bereits im letzten Jahr haben wir für einen Vortrag bei unserem Partner SilkCode die Trends des Jahres ausgewählt – die aus unserer Sicht zentralen Entwicklungen im mobilen Publizieren für 2016. Wir möchten Ihnen die Erkenntnisse in Form eines Artikels nicht vorenthalten, denn die Trends gehören nicht nur auf die Messe – sondern ins alltägliche Arbeiten mit den digitalen Medien:

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Empfehlungsmarketing – oder soll mir ein bot das nächste Buch empfehlen?

Empfehlungsmarketing – oder soll mir ein bot das nächste Buch empfehlen?

Ein bot weiß ja eigentlich mehr als man selbst von seinem bisherigen Leben. Google, Amazon und Co. vergessen nichts und erinnern einen an längst vergessene Käufe, Vorlieben und Netzspaziergänge. Deshalb könnte der bot bei einer intelligenten Hochrechnung auch besser als jeder Partner die eigenen Wünsche erfassen. Und: Der bot kennt auch viel besser als jede noch so begeisterte Buchhändlerin das gesamte Buchuniversum und die verborgenen literarischen Schätze. Denn er wird von richtigen und passenden und auskunftsfähigen Metadaten gespeist, mehr als ein Mensch vertragen kann.
Soweit die Theorie.
In der Praxis haben es Empfehlungsmaschinen schwerer als gedacht. Flipintu, lokibo und mybook mussten in Deutschland erfahren, dass die bessere Empfehlung noch nicht für ein Geschäftsmodell ausreicht. Nun gibt es neben den klassischen Geschenkesets wie bei Thalia und den Blogs und persönlichen Empfehlungsplattformen wie lovelybooks zahlreiche weitere Experimente mit bots und Metadaten, von Random House 

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